30.03.2016 - Kabarett und Musikkabarett

ALFRED MITTERMEIER - „Extrawurst ist aus!“

und

BAIRISCH DIATONISCHER JODELWAHNSINN - „Die Zeit ist reif“

Eintritt: 19,50 €, Abendkasse: 22,00 €

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr

Sportzentrum Waakirchen, Glückaufstraße 14

 

ALFRED MITTERMEIER - „Extrawurst ist aus!“

www.alfred-mittermeier.de

Wenn einem alles wurst ist, scheint das Leben leicht. Aber wenn es um die Wurst geht, wird’s schwer mit der Leichtigkeit.

Wir leben in Zeiten, in denen die Luft dünn, das Geld knapp und der Depp allgegenwärtig ist. Flucht ist nicht möglich, da es keine Grenzen mehr gibt. Europa ist offen, die Welt ein digitaler Wurstkessel.

Der Amerikaner liest, was der Deutsche schreibt. Der Deutsche zahlt, was der Grieche isst. Der Italiener wählt, was kein Mensch braucht. Und der Chinese vermehrt sich, was das Zeug hält.

Die Welt wird kleiner. Europa wird zum Dorf. Da wird es eng. Nicht nur Rohstoffe werden knapp, sondern auch Parkplätze und Hirn. 

Für eine handvoll Hirn ging man früher zum Metzger und aß sich schlau. Nun stellt sich die Frage: Essen wir zu wenig Hirnwurst? Darüber sollten wir nachdenken. Aber mit was? Wenn der Kopf nur noch zum Ohrenhalter taugt, dann wird’s bedenklich.

Die Lage ist ernst. Es braucht Humor, wenn der Hanswurst mit dem Hans Dampf in allen Gassen unterwegs ist.

Alfred Mittermeier durchstreift mit "Extrawurst ist aus!" politisch-satirische Landschaften. Im Stile eines galanten Oberkellners serviert er dabei Großkopferte und Kleindenker auf einer globalen Wurstplatte. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Von der feinen Streichwurst bis zur groben Mettwurst. Nur eines gibt es nicht: Extrawurst ist aus!

 

Hinweis:
Das Programm ist international. Fremdsprachenkenntnisse sind erforderlich. Es wird Tacheles geredet.

 

BAIRISCH DIATONISCHER JODELWAHNSINN - „Die Zeit ist reif“

Auf dem Pfad der Anarchischen Volksmusik, vom Landler bis zum Rap, politisch, frech und aufmüpfig - bis de Haferlschua rauchen. Das ist das bewährte Konzept des Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinns. Sein Instrumentarium reicht von der Zither, der Diatonischen Harmonika, der Konzertina, der Geige und E—Geige, der Bassgeige, der Gitarre, der Ukulele bis zur Trompete und Tuba, der singenden Säge und sonstigen musikantischem Sammelsurium. Mit viel Schwung, und manchmal mit leiser Poesie, wird das moderne bairisch-kritische Zeitgefühl auf die Bühne gebracht.

Der BDJW ist ein echtes, bairisches, qualitativ hochwertiges Grundnahrungsmittel.

ZUTATEN:

SPRACHE:         Bairisch-schön, unverpantscht.

HUMOR:            Mutterwitzig, aberwitzig, schlitzohrig, volksfrech, rückstandsfrei, reuefreies Lachen

MUSIK:              Anarchische Volksmusik vom Landler bis zum Rap.
Mit Spurenelementen von Czardas, Saupolka, Tango, Hyperjodler, Blues
Bewusster Verzicht auf jegliche Silber- und Eisen-Zusätze.

GESANG:           Erfrischendster Gesang, nur klares Quellwasser.

TEXTE:              Kritisch und rauflustig aber unzwieder, ganzheitlich und agenda-21-verträglich

ROHSTOFFE:      Diatonisches Akkordeon, Geige bis E-Geige, Zither bis E-Zither, Singende Säge, Tuba, Trompete, Kontrabass, Gitarre bis Pfanntarre, Ukulele, Conzertina, Blockflöte, Recycling-Instrumente ohne umweltschädliche Emissionen

MITWIRKENDE:        Petra Amasreiter (Feldkirchen)
Otto Göttler  (Zankenhausen)       
Josef Brustmann ( Icking)
GEMEINSAMKEITEN: Hirn gentechnikfrei

 

TRADITION:     Bewahrung des Feuers und aber nicht der Asche