07.03.2008 - Holger Paetz „Kabarettsolo: Krisenfest“

 

holger_paetz_pressebild_1_435Der Ex- „Lach und Schießer“, „Salzburger Stier“- Preisträger, der „Buster Keaton des Wortes“ geht der Krise auf den Grund, denn: irgendwie kriselt’s doch immer bei uns. Politisch, wirtschaftlich, kulturell. Ohne Krise? Könnten wir dieselbe gar nicht bewältigen. Freuen sollen sich andere, wir halten Krisen aus. Und wo heute noch keine ist, wird morgen eine sein. Also schadet es nicht, ihr beizeiten einen Jammerteppich auszurollen. Lasst sie uns feiern!

Und mit wem ginge dies besser als mit Holger Paetz!

Der Schlacks mit dem ewig griesgrämigen Gesicht. Nockherberg-Double des Guido Westerwelle und Autor des alljährlichen Singspiels. Mit wenigen Requisiten, skurrilen Songs, schräger Mimik löffelt Holger Paetz die Suppe für uns aus – mitsamt dem Haar.

„Holger Paetz nölt wie die, die er da seziert, aber er liebt seine Muttersprache und scheint die Wörter, mit denen er seine präzisen Beobachtungen auf den Punkt bringt, genüsslich zu schmecken, bevor er sie ausspricht.“

Und die Presse meint z.B.:

Da vorne steht einer, der über ein blitzgescheites Sprachbewusstsein verfügt, mit dem er dem Politikerbeamten zu Leibe rückt.“
Münchner Merkur, 29.01.2007

„Es tut gut, dass einer mal angesichts der täglichen Ration sprachlicher Umweltverschmutzung gehörig die Krise kriegt.“
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2007

„Zwischen Hintersinn und bösartiger Hinterfotzigkeit“ –
„Doch sprachliches Feingefühl gepaart mit einer gehörigen Portion Bösartigkeit und dem sicheren Wissen um markante Geschehnisse aller Art, ….“

Passauer Neue Presse 15.10.2007