17.02.2010 - Fisch, Kunst & Kultur

Kabarett & Musikkabarett

Luise Kinseher & Da Bertl und i

Die Kleinkunstbühne veranstaltet zusammen mit dem Sportverein am Aschermittwoch wieder einen unterhaltsamen Kabarettabend in der Turnhalle, verbunden mit guter Verköstigung – Fisch, vegetarisch und so mancherlei Köstlichkeiten. Für die Bewirtung sorgt wieder der Sportverein mit seinem bewährten Damenteam, das wieder von zwei sehr guten Köchen unterstützt wird. Das Programm gestaltet wieder das Kleinkunstteam.

Der Aschermittwoch steht wieder im Zeichen von Fisch und Kabarett. Für den Auftakt mit Wortkabarett hat die gebürtige Niederbayerin Luise Kinseher ihr Kommen zugesagt, mit Ausschnitten aus ihrem Programm „Die Kinseher kimmt“ wird sie den ersten Teil des Abends gestalten. Nach einer kurzen Pause nehmen „Da Bertl und i“ die Bühne ein. Das Duo wird aus all ihren bisherigen Programmen ein Best of präsentieren. Aktuell tourt das erfolgreiche Kabarett-Duo aus dem niederbayerischen Rottal mit ihrem vierten Programm „De Letzt´n beisst da Hund“, über dessen Vorgänger-Programm die Presse bereits schrieb: „...wer es nicht gesehen hat, stirbt unwissend.“

Luise Kinseher – Kabarett – www.luise-kinseher.de
Es ist vor allem die Vielseitigkeit der Kabarettistin, bekannt aus »Ottis Schlachthof«, »Café Meineid« und »München 7«, die jeden ihrer Auftritte auszeichnet und zu einem besonderen Erlebnis macht: Ohne aufwendige Kostümierung, einfach nur mit Stimmmodulation und variantenreicher Mimik, schlüpft Kinseher in ihr Personal und deckt durch ihr rasantes Rollenspiel Seltsamkeiten und Marotten mancher Zeitgenossen auf. Luise Kinseher ist eine Vollblutschauspielerin, die ihre vielen maßgeschneiderten Rollen mit der gleichen Präzision beherrscht wie das Geplauder mit dem Publikum. Sie ist eine genaue Beobachterin. Rahmen und roter Faden, Figuren und schauspielerische Leistung, Unterhaltungswert und krachender Humor, sogar der Flirtfaktor in der ersten Reihe: bei Luise Kinseher passt einfach alles derart grandios zusammen, dass man fast vergisst, dass es auch noch um etwas Inhaltliches geht. Sie versteht es, das Publikum mit Charme um den Finger zu wickeln, es immer wieder mit einzubeziehen und ab und zu ganz fest an der Nase zu packen. Man geht mit dem schönen Gefühl aus dem Theater, hohe Kunst der Kleinkunst gesehen zu haben: Einfach prächtig, diese Kinseher! Und die Folge ihrer erstklassigen Darbietung waren Auszeichnungen: 1999 das 17. Passauer Scharfrichterbeil und 2002 den Förderpreis zum deutschen Kleinkunstpreis

 

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Pressestimmen über die Kinseher:
„Ihre Komik ist unwiderstehlich, das Wechseln in die verschiedenen Typen gelingt ihr nahtlos und sehr authentisch. Einen Abend lang hat Luise Kinseher ihr Publikum aufs Vorzüglichste unterhalten, verschiedene Definitionen der Freiheit gegeben und wieder einmal bewiesen, dass sie eine Kabarettistin ist, die ihr Handwerk und ihre Kunst vorzüglich beherrscht. Oberbay. Volksblatt  11.05.07“; „Kabarett aus Niederbayern – schwarz und gut. Nürnberger Nachrichten“

 

 

„da bertl und i“ – Musikkabarett – www.dabertlundi.de
Herbert Bachmeier und Stefan Wählt bilden das Duo „da bertl und i“– der eine Schauspieler, der andere Musiker, Komponist und Autor wurden im Jahr 2002 nach ihrem überwältigenden Premierenerfolg des ersten Programms „Wer zoid, schafft o!“ auf ihre erste Tour geschickt, was sie so eigentlich nie geplant hatten. Jedoch waren es vor allem die andauernden Fragen ihres Publikums „wann gibt´s´n endlich wieder wos Nei´s?“, die mittlerweile dazu führten, dass im Oktober 2008 der Tourneestart des bereits vierten Kabarettprogramms des Eggenfeldener Künstlerduos über die Bühne geht. In „De Letzt´n beisst da Hund“ haben „da bertl und i“ das Rennen aufgenommen, endlich wieder dabei zu sein: technisch, finanziell, gesellschaftlich und überhaupt und kämpfen sich durch ihr neuestes, zweistündiges Programm, an welches sich traditionsgemäß der „Facki-Rap“ oder der „Boandlkramer“ als Zugaben anschließen – zwei Stücke, die bei „Bertl-und-i“-Freunden bereits den Ruf des Legendären genießen. Da die zunehmende Lebensbeschleunigung nun auch den bayerischen Kontinent bedroht, spüren die beiden Akteure bereits den heißen Atem der Meute hinter sich, die jeden von uns auf die Halde der ewig Gestrigen zu hetzen versucht, und geben alles, um ihren Allerwertesten möglichst bissfrei zu halten.

Ohne erhobenen Zeigefinger, Moralismus oder Besserwisserei spielen „da bertl und i“ auf den renommierten, großen und kleinen Bühnen Bayerns und Österreichs und geben ihrem Publikum die Möglichkeit, ihre eigene Welt mit allen normalen Unnormalitäten und unskurrilen Skurrilitäten einmal von außen zu betrachten, um – wie die beiden Protagonisten auch – herzhaft über sich selbst lachen zu können. „da bertl und i“ sind dort zu finden, wo sprachlicher Anspruch auf ausgelassenes Entertainment trifft und wo viel Musik, Wortwitz und die Lust am Leben zu Hause sind. Leider noch nicht vom Gesundheitsminister empfohlen, sollte es aber, denn wenn Lachen wirklich gesund ist, müsste dieser Abend von der Krankenkasse unterstützt werden.

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Pressestimmen über Da Bertl und i:
„Schon vor Monaten war das Gastspiel von ‚da bertl und i’ im Salzstadl ausverkauft. Die beiden Kabarettisten sind auch in Landshut längst kein Geheimtipp mehr, sondern stehen als Garant für köstliche Unterhaltung ….... sie begeistern ihr Publikum restlos und bringen es mit ihrem unschlagbar komischen Blick auf das alltägliche Leben dermaßen zum Lachen, dass zuweilen die Gesichtszüge entgleiten .....; Landshuter Anzeiger 1/2009

„...ihr gerade mal drei Wochen altes Programm "De Letzt´n beisst da Hund" scheint alle Rekorde zu brechen. Was die beiden da von sich geben, ist niemals abgedroschen. Bachmeier und Wählt haben auf ihrer Suche nach "Zündstoff" mitten ins Leben gegriffen. Und sie treffen den Nerv der Zeit. passauer neue presse - oktober 2008