11.03.2011 - Musik & Musik & Musik

Luz amoi - bayerische Weltmusik
 „Ozean der Klänge“ mit Thomas Ach
Michael Alf Trio – New Orleans & Boogie Woogie Piano
in der Turnhalle Waakirchen, mit Bewirtung - Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr

Luz amoi - bayerische Weltmusik
Luz amoi (bayerisch = Hör mal zu!), das sind fünf Musiker rund um den Freisinger Percussionisten Stefan Pellmaier. Er musizierte als Kind innerhalb der Familie und wurde somit mit traditioneller Volksmusik von Kind an vertraut. Nach einer musikalisch abwechslungsreichen Jugend in Big Bands, Sinfonie- und Blasorchestern, Jazz- und Rockbands, fokussierte er seine musikalische Ausbildung an der Münchener Musikhochschule bei Prof. Peter Sadlo im Fach Pauken und Schlagzeug. Aus dieser Erfahrung heraus gründete Stefan Pellmaier 2005 das Ensemble „Luz amoi“ und versucht darin seine bayerischen Wurzeln mit all den anderen musikalischen Stilrichtungen, mit denen er sich über die Jahre hinweg beschäftigte zu verbinden. Dass seine Musiker fast allesamt aus dem Familienkreis stammen und durchwegs Musik studierten ist wohl ein Glücksfall. Nicht umsonst erhielt die Band schon mehrere Auszeichnungen und zählt zum festen Bestandteil im Programm des Bayerischen Rundfunks. Mit unübersehbarer Spielfreude, unzähligen Instrumenten, überraschenden Arrangements und charmanten Moderationen verspricht die Band ein abwechslungsreiches Konzert und unvergessliches Hörerlebnis.

Bleibt nur noch eines: „Luz amoi“ - Hör mal zu!

luzamoi_klein_590

Besetzung:
Stefan Pellmaier - Akkordeon, Marimba, Vibraphon, Percussion
Johannes Czernik - Gitarre, Klarinette, Saxophone, Gesang
Manuela Schwarz - Hackbrett, Harfe
Stefanie Pellmaier - Geige
Dominik Hogl – Bässe

 „Ozean der Klänge“ mit Thomas Ach

thomasach 

Thomas Ach spielt auf Gongs, Trommeln und Percussion-Instrumenten, die er von seinen Reisen nach Asien und Südamerika mitbrachte. Die Obertöne und weiten Bögen dieser Musik entführen uns in ferne Länder:
Tibetische Yakbells weben mit den Buckelgongs aus Thailand einen filigranen Klangteppich und im Groove der Congas pulsiert der Herzschlag Afrikas. Der aus Ton geformte Gatham erweckt die Farben Indiens und Brasilien tanzt im Rhythmus des Berimbao. Wir tauchen mit Wasser- und Mondgongs in symphonische Tiefen um in den Melodien des Waterphones dem Gesang der Wale zu lauschen. Der goldene Wadon aus Bali erfüllt den Raum mit seinem warmen Herzton und der Urklang der Kodó-Trommel mündet in den virtuosen Rhythmus der Erde. Ozean der Klänge inspiriert den ganzen Körper zum hören und ist ein Klangbad für die Seele.

Michael Alf Trio – New Orleans & Boogie Woogie Piano
- "Im Boogie Woogie Express über die Klaviatur"
alf_boogie01

Michael Alf, ein Tiger an den Tasten, er überzeugt mit kraftvollen, virtuosen und gefühlvollen Interpretationen von Boogie Woogie Klassikern, New Orleans Piano–Titeln, Ragtime, Swing- und Bluesnummern.
Mitreißend frisch läßt der Künstler, den Boogie Woogie–Charme aufleben. Das Programm ist abwechslungsreich und unterhaltsam wirken die Exkursionen zu den legendären Künstlern dieser Musikszene und zu New Orleans als Schmelztiegel verschiedener Stilarten. Die natürliche Ausstrahlung und Spielfreude von Michael Alf, seine Virtuosität und seine musikalische Authentizität sprechen das Publikum unmittelbar an.
Alf stampft rhythmisch mit dem Fuß und die Jungs legen gleich mit voller Wucht los, schon nach dem ersten heißen Blues bebt die Stimmung, die Füße wippen und die Glückshormone fiebern. Er spielt mit vollem Einsatz, mit Können und Leidenschaft; schneller als eine Lokomotive zu fahren vermag, perlen seine Töne aus dem Instrument.
Um den Blutdruck zwischenzeitlich zu senken, sind ausdruckstarke und gefühlvolle Balladen (u.a. "Stardust", "New York State Of Mind") im Programm. Überhaupt zeigt sich der Pianist, zwischen Gesang und virtuosem Pianospiel, Groove und Ballade, Ragtime und Blues, Eigenkomposition und Evergreen immer auch als ein guter Unterhalter.
Die kraftvolle Dynamik und Spielfreude des Trios, gemeinsam mit dem Expressiven Klavierspiel, den druckvollen Bässen und treibenden Percussionsrhythmen treibt das Tempo voran. Seine Begleitung ist unaufdringlich, einfühlsam und präzise, seine Soli bärenstark und mitreißend.

Ein großartiges und phänomenales Klavierspiel bekommt das Publikum von einem begnadeten Musiker geboten.

Presse:
"Ein Alf von unserem Stern....besonders, wenn ein Boogie Woogie Pianist erster Güte in die Tasten greift und den Laden zum Toben bringt. Michael Alf heißt der Knabe am Klavier, und er kommt weder aus einem anderen Sonnensystem,..." (FAZ, 06.04.02)
"...unglaublich diese linke Hand, wie ein Uhrwerk rast sie über die Tasten, holt einen irre groovigen Boogie-Rhythmus aus ihnen heraus. Indessen tobt die Rechte über die höheren Oktaven und improvisiert mit atemberaubender Leichtigkeit." (SZ Starnberg, 11.12.01)