16.09.2011 - Kabarett-Mix aus Miesbach & Tölz

Beginn: 20.30 Uhr, Saaleinlass: 19.30 Uhr
in der Aula der Volksschule Waakirchen,
(Glückaufstraße, Eingang neben dem Sportzentrum)

Eintrittspreise: 14,50 € (VVK), 16,00 € (Abendkasse)

 

Kabarett-Mix
Tobias Öller – d’Housemusi – Zihter Manä – S’Elysion

Die Idee eines Konzertabends mit Künstlern aus dem Tölzer und Miesbacher Land kam bei einem Gespräch zwischen Müller Sepp und dem Zither Manä zustande. Das Kleinkunstbühnenteam unterstützt diese Idee und konnte dafür auch noch Tobias Öller begeistern und Sepp Mü aktivierte noch das Duo S’Elysion.

Tobias ÖllerWort-Kabarett

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Er spielt Episoden aus seinem preisgekröntem Soloprogramm "CHATEAU ROUGE oder Das Scheitern der Revolution": Der Sepp und der Schorsch müssen sich dem "Depperltest" stellen, der Freibier-Fredi wankt mit politischen Thesen über die Tanzfläche der Bauerndisko, und der patriarchalische Gastwirt Helmut Wimbauer sitzt wegen einer Kunstausstellung vor Gericht.
Tobias Öllers Kabarett-Produktionen konnten in den vergangenen Jahren Kritiker und Publikum gleichermaßen überzeugen und wurden unter anderem mit dem Niederbayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Der 37-jährige Bühnenautor spielt seine Stücke als stringentes Theater mit Rollen, Typen und Charakteren, die sich begegnen, entwickeln, die aneinander geraten im Wahnsinn des Alltags. Die Politik aus Brüssel und Berlin lässt er einsickern im bürokratischen Geflecht und zeigt unverblümt, was unten, in der Lebensrealität ländlicher Gemeinden, als Sickerfiltrat der großen Gesten noch ankommt. In diesem Spannungsfeld zwischen Polit-Show und demaskierender Menschlichkeit gedeiht Öllers Situationskomik, hier zündet er seine Lachlunten mit teilweise philosophischer Sprengkraft.

Erfolge feiert Öller in diesem Jahr auch mit seinen Theater- und Filmproduktionen:
"Der Fall Dracula" - Thriller (www.dracula.tobias-öller.de)
"Calamari Blues" - Filmsatire (www.calamari.tobias-öller.de)

d’Housemusigroovige Landler & griabig’n Stubenrock

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A Zither und a Ziach – Wer da gleich nur an Landler und Polka denkt, der hat sie noch nicht live erlebt: Martin Regnat, Toni Fischer und Sepp „Mü“ Müller als d´Housesmusi kommen ursprünglich aus der Volksmusik. Das Trio steht für eine äußerst witzige und außergewöhnliche Mischung aus griabig´n Stubenrock und groovigen Landlern. „Irgendwann hob i g´spannt, dass ma Metallica a auf da Zither spui´n ko!“ kann man den Toni zitieren. Martin spielt dazu die Kontragitarre. Wenn dieser als nächstes mit der Steirischen ein virtuoses Stück interpretiert und dabei vom Toni mit der Stromgitarre im Heavy-Metal Sound begleitet wird, fehlt eigentlich nur noch einer: Kabarettist und Schlagzeuger Sepp Mü mit seinem oberbayerischen Alm-Conga Percussion-Set (für Unwissende: Milchkannen) und die Tölzer Formation d´Housemusi ist komplett. Ob die drei als nächstes einen bayerischen Landler anstimmen oder einen mit bayerischen Text versehenen Rock-Klassiker im Tango-Groove in Petto haben? Vermutlich wissen sie es selbst nicht!

Zither ManäMusikkabarett, Landler & Blues der Südstaaten

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Der Zither-Manä spielt seit vielen Jahren alles, was ihm gefällt – und das ist halt nicht nur bayerisches Liedgut. Neben Volksliedern und Landlern spielt er Rock, Tango, Blues, Irischen Folk, Balladen – vom Kiem Pauli bis Pink Floyd nutzt er die Zither als Universal-Instrument. Jetzt, nach 31 Jahren, erscheint es dem Zuhörer schon fast selbstverständlich, diese verschiedenen Stilrichtungen in einem Programm auf einem Instrument, der Zither, zu hören. Nach und nach entwickelte Zither-Manä einen eigenen Sound, indem er auch elektronische Effekte einsetzt. Viele sind seit seinen Anfängen diesem Weg gefolgt, wie Hubert von Goisern, Hundsbuam, Jodelwahnsinn etc.. Sein vorläufiger Höhepunkt war die sehr erfolgreiche Gestaltung des Vorprogramms bei seinem Bluesidol John Mayall.

Im seinem Programm präsentiert der  Zither-Manä einen Querschnitt über sein Schaffen von über 31 Jahren. Es sind die Lieder von Kraud’n Sepp, alte Volkslieder und natürlich der Zither-Rock, Rox’n Roi oder Pink Floyd zu hören, aber auch viele brandneue bzw. neu arrangierte Lieder. Sein SOLO-Programm widmet sich vermehrt dem Landler und dem Blues, also der Volksmusik der amerikanischen und deutschen Südstaaten, d.h. der Musik der Schwarzen – der echten Schwarzen. Es deckt Ähnlichkeiten der Stile auf und beweist die Identiät von Landler und Blues.

Die zweite Seite des Zither-Manä zeigt das er auch ein kritischer Mensch ist, der sich über die Missstände unserer Zeit öffentlich Gedanken macht. Denn genauso wie er spielt, was er will, sagt er auch, was er denkt.

S’Elysionbayerische Liedermacherinnen

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So nennen sich zwei Musikerinnen aus dem Oberland, Elisabeth Danzer und Sonja Schroth. Die beiden bewohnen musikalisch die Insel der Seligen und fischen sich aus dem Meer der Stile heraus, was ihnen grad gefällt. Als Akustik-Duo sind sie wohl am ehesten der Singer/Songwriter-Ecke zuzuordnen. Einflüsse von Blues, Folk, Jazz, Funk, Soul und Reggae fließen in ihre fast ausschließlich selbst komponierten Stücke. Die überwiegend bayerischen Texte von Elisabeth Danzer handeln von den Stolpersteinen des Alltags („Da Ding“), der vernichtenden Loyalität unter Frauen („Klassentreffen“), den Anfechtungen durch gutaussehende Casanovas („Da Don Juan vo Tölz“) und natürlich – von Inseln („Kosmopolit“). Dabei entsteht eine unterhaltsame Mischung zwischen witzig und nachdenklich, bissig und gefühlvoll. Die beiden ausgebildeten Sängerinnen, die viele Jahre mit der A-cappella-Formation „Vocaholics“ auf der Bühne standen, begleiten sich selbst mit Gitarre und Akkordeon. Ihre außergewöhnlichen Stimmen und die unnachahmliche schauspielerische Präsenz von Sonja Schroth setzen weitere Akzente und sorgen für hervorragende Kritiken in der Presse und ein begeistertes Publikum.