22.02.2012 - Fisch, Kunst & Kultur - Kabarett & Musikkabarett

Solokabarett - Holger Paetz „Buster Keaton des Wortes“ - "Gott hatte Zeit genug!"
und
Musikkabarett - Liederjan "Die Biermösl Blos'n von der Waterkant"

Sportzentrum Waakirchen, Turnhalle Glückaufstraße 14
Beginn: 20:30 Uhr
Einlass und Bewirtung ab 18:30 Uhr

Eintritt: 16 €, Abendkasse: 18 €

Kartenvorverkauf: Schreibwaren Gleißner, Schaftlacher Str. 8, Waakirchen, Tel. 08021/505455; Lotto/Toto, Annelies Wagner, Alex-Gugler Str. 34, Schaftlach, Tel. 08021/280; TUI-ReiseCenter, Ludwig-Thoma-Str. 9, Rottach-Egern, 08022/24034; Marien Apotheke, Tegernseer Str. 1, Holzkirchen, 08024/92727; ToscAnna, August-Moralt-Str. 13, Bad Tölz, 08041/794094; Das Gelbe Blatt, Stadtplatz 12, Miesbach, 08025/709811; Klaunig Optik, Dorfplatz, Dürnbach, 08022/76465; KKB-Team 08021/425

 

Solokabarett von und mit Holger Paetz

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Nach seinem Erfolgsprogramm „KrisenFest“, mit dem er das deutsche Volk auch weiterhin gegen alle Krisen coacht, nun der nächste Streich. Mit seinem neuen Programm hat sich der „Buster Keaton des Wortes“ wieder selbst übertroffen.

„GOTT HATTE ZEIT GENUG“- Eine szenische Empörung von und mit Holger Paetz

„Ein Mann geht gleich in die Bank. Er braucht keine Beratung. Kredit? Ach was.
Er weiß, was er will: Frisches Geld in die Hand nehmen, das ihm nicht gehört. Werden die Alarmglocken schrillen? Wird die GSG 9 stürmen? Egal. Es ist Zeit zu handeln."

Holger Paetz hat die ewigen Versprechungen satt. Statt glänzender Fülle, nur wachsender Schwund. Es mangelt allenthalben, nicht nur an Logik. Jugendliche saufen zuviel. Trotzdem klagen die Brauereien über zu wenig Umsatz. In Grönland schmilzt das Eis und in der Wiese lauert die Zecke. Sollen wir überschwemmt werden oder erstochen? Oder sucht man sich gleich einen günstigen Blitz?

Lass dir Zeit, nimm dir Zeit? Blödsinn! Wie soll man sich nehmen, was man nicht hat?
Wir investieren jedes Frühjahr eine geschlagene Stunde unseres Lebens in die Sommerzeit. Investieren? Wertvolle Zeit wird uns weggenommen. Mit kreuz-dämlichen Versprechungen: Toll, da isses abends länger hell ...
Im Herbst wird die Dividende ausgeschüttet. Und? Hat sich zinsmäßig was vermehrt? Im Gegenteil. In einem saumäßigen Zustand kriege ich meine Stunde zurück. Mitten in der Nacht. Irgend so eine finstere Oktoberstunde.

Sicher gibt es auch noch Windräder und Beethoven und Penne arrabiata. Auch die Politik tut was sie kann.
Aber genau das ist ja das Problem! Und Freiheit allein ist auch kein Trost. Welche denn? Die Freiheit, zweimal pro Woche Lotto zu spielen?

GOTT HATTE ZEIT GENUG - Ein Mann auf dem Weg zum Höhepunkt. Holger Paetz hat die Faxen dick.

Die Presse schreibt: „Paetz ist mit seiner asketisch-schlaksigen Figur, den wild rudernden Armen, den spöttisch herabgezogenen Mundwinkeln eine Art Nörgler vom Dienst des deutschen Kabaretts.“                                                                             Süddeutsche Zeitung

„In seiner Physiognomie gemahnt er mit seinem übergroßen Insektenkopf und den permanent Luft greifenden Spinnenfingern an Karl Valentin.“                                                                                                                                                                                                     Main-Echo

„Er ist, schlicht und ergreifend, ein sprachvirtuoser, extraordinärer Literat, wenn nicht Poet.“                                 Neue Züricher Zeitung

Auszeichnungen: Kabarettpreis der Stadt München 1999; Salzburger Stier 1996, Pate Dieter Hildebrandt; Liedermacherpreis des Hessischen Rundfunks 1976; 1999 – 2009: Autor des Salvator-Singspiels auf dem Münchner Nockherberg und außerdem Double des Guido Westerwelle. Gelegentlich auch Double der Charles-Gattin und Vize-Queen Camilla. 2002 - 2003: Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft und Autor des Programms "Schöner Denken" (prämiert mit dem AZ-Stern der Woche und dem SZ-Musenkuss)

Liederjan- die Biermösl Blos’n von der Waterkant
- trocken und süffisant, listig und lustig, charmant und niederträchtig

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Zu den nachhaltigen Eindrücken eines Konzerts von Liederjan gehört die Erkenntnis, dass da vorn auf der Bühne drei Musiker munter gegen den Strich bürsten. In einer Welt, in der man Musik meist bestimmten Kategorien zuordnen kann, fällt Liederjan aus dem Rahmen. Sind die drei kreativen Nordlichter eigentlich Folksänger, Liedermacher, Entertainer oder gar Komödianten? Die Schubladen bleiben zu, denn die Antwort lautet: von allem etwas. Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Michael Lempelius verrühren ungeniert die unterschiedlichsten musikalischen Zutaten und servieren überraschende Kreationen.

Jeder dieser klingenden Cocktails ist stilistisch ein Unikat. Das hat nicht nur mit den Melodien und Texten zu tun, sondern auch mit ausgefeiltem, astreinem Satzgesang und der Vielfalt an Instrumenten. Denn, was die drei da vor ihren Auftritten aus dem Tourbus auf die Bühne schleppen, entspricht dem Inventar einer kleinen Musikalienhandlung. Zu Gitarre, Mandoline, Flöte und Akkordeon gesellen sich Saxophon, Posaune, Cello Bouzouki und Tuba, zuzüglich exotischer Geräte wie singende Säge und Teufelsgeige.

Bei Liederjan-Konzerten gibt es nicht nur kräftig eins auf die Ohren, auch balladeskruhige und melodiöse Stücke haben ihren Platz im Programm. Wobei die Breite des Themenbogens durchaus der bunten Instrumentenpalette entspricht: Mal sind die Texte lustig bis skurril, dann wieder nachdenklich und ganz schön bissig. Die belesenen Spottdrosseln nehmen den Zeitgeist auf die Schippe, enttarnen Widersprüche, führen menschliche Schwächen vor oder erzählen in bester Liedermachermanier kleine Geschichten, die das Leben schrieb. Das Ganze hochprofessionell, bestens aufeinander eingespielt und mit sichtlichem Spaß.

“Mit himmlischen Gesängen höllisch eingeheizt“ (Hamburger Abendblatt)

Im Laufe der Jahre hat Liederjans Besetzung mehrfach gewechselt, doch Jörg Ermisch hält die Verbindung zu den Wurzeln. Es war ein langer Weg und eine interessante künstlerische Entwicklung und das Ziel ist längst noch nicht erreicht.

So tourt Liederjan unermüdlich weiter durch den deutschsprachigen Raum. Die drei Vollblutmusiker suchen stets die Nähe zu den Zuhörern. Gewünscht ist die direkte Interaktion. Die bei den Konzerten reichlich versprühten Funken erreichen die Leute im Saal unmittelbar. Das ist Kleinkunst wie sie im Buche steht: Handgemacht, authentisch, persönlich. Ein Rezensent brachte es auf den Punkt: “Wer die drei live erlebt hat, geht mit dem positiven Gefühl nach Hause, einen schönen Abend unter guten Freunden genossen zu haben.“ Recht hat er! aus einem Artikel von Dr. Mathias R. Schmidt

Liederjan, die freche Brise aus dem Norden                                                                  www.liederjan.com

Drei Vollblutmusikanten mit Schalk im Nacken präsentieren: „Himmel, Hölle, Heuchelheim“

Pressestimmen zum aktuellen Programm:
"Das Trio Liederjan begeisterte am Samstagabend die WerkStadt. Das Publikum feierte das Trio und ließ es erst nach 30-minütiger Zugabe und fast drei Stunden bester Unterhaltung von der Bühne......"
".....Das kongeniale Trio lässt sich weiterhin in keine Schublade packen. Wenn es ironisch 'Schubladi, Schublada' intoniert, fragt man sich: Ist das Folk, Kabarett, Chanson oder Comedy? Es ist alles, nur eben nicht in Reinkultur. Und genau das zeichnet die drei aus...."                                                                                                 (Ruhr-Nachrichten)

"Das Trio Liederjan begeisterte am Samstagabend die WerkStadt. Das Publikum feierte das Trio und ließ es erst nach 30-minütiger Zugabe und fast drei Stunden bester Unterhaltung von der Bühne......"".....Das kongeniale Trio lässt sich weiterhin in keine Schublade packen. Wenn es ironisch 'Schubladi, Schublada' intoniert, fragt man sich: Ist das Folk, Kabarett, Chanson oder Comedy? Es ist alles, nur eben nicht in Reinkultur. Und genau das zeichnet die drei aus...."                                                                                                

"Riesig klafft hierzulande eine Lücke zwischen elitärer Hochkultur und flacher Fernsehunterhaltung. Da kommt Liederjan genau richtig: Das Deutschfolk-Trio verbindet witzige Lieder mit nachdenklich-kritischen Songs zu einem intelligenten Entertainment. Das macht Spaß, ohne den Zuhörer für dumm zu verkaufen.........."
"...........Und typisch Liederjan: urkomische Bühnenansagen, mehrstimmiger und sicherer A-capella-Gesang, kabarettistische Einlagen mit Gedichten, blutiger Moritat und einem Mini-Hörspiel................"    (Göttinger Tageblatt)

"Sie sind keine Barden, keine Bänkelsänger, keine Moritatenzauberer und keine Schnulzenjodler, keine Kabarettisten und keine Clowns - sie sind LIEDERJAN. Ihre eigene Klasse, die eben nicht in die Sparte Klamauk gehört............."
                                                                                                                              (HNA Hessisch Naussauischer Anzeiger)

"........Es ist nicht nur die professionelle handgemachte Musik mit zahllosen Instrumenten wie Gitarren, Akkordeon, Tuba und Saxofon, die den Erfolg der Gruppe ausmacht, sondern auch die witzige, spontan wirkende Bühnenshow, gespickt mit bissigen Bemerkungen zu den Themen Politik und Zeitgeist."                                   (Nord-West-Zeitung)

“Ihr Deutsch ist gerne mal platt, ihre Späße bestimmt nicht. Sie zerklüften die Hirnwindungen listig-lustig mit süffisanten Randbemerkungen. Ihr Gesang ist phänomenal, zumal wenn im kompletten Dreier-Satz, das Instrumentarium reicht, um das Schaufenster einer Musikalienhandlung adrett auszustatten……..“ (Allgäuer Anzeigenblatt)

"...........Mit scharfem Blick und wachem Geist karikieren sie alles, auch sich selbst und können sich manchmal über ihre eigene Doppelbödigkeit ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn das Publikum vor Freude johlt. Dabei ist eben die Heiterkeit nie oberflächlich; auch nach über 30 Jahren des gemeinsamen Auftretens sind die Bissigkeiten von Liederjan nicht abgeschliffen, wird gegen den Strom des Zeitgeistes angesungen, angespielt und angetextet. Die Themen sind aus dem Alltag gegriffen, der manchmal selbst grotesk ist.........."

".........alles ist schlüssig gemacht, absolut gekonnt dargestellt, mit musikalischen Parodien oder Persiflagen durchsetzt............"                                                                                                                          (Schwäbische Post)