24.02.2012 - Musik & Musik & Musik - RISCANT & Unterbiberger Hofmusik, Solist: Matthias Schriefl

Sportzentrum Waakirchen, Turnhalle Glückaufstraße 14
Beginn: 20:30 Uhr
Einlass und Bewirtung ab 18:30 Uhr

Eintritt: 16 €, Abendkasse: 18 €

Kartenvorverkauf: Schreibwaren Gleißner, Schaftlacher Str. 8, Waakirchen, Tel. 08021/505455; Lotto/Toto, Annelies Wagner, Alex-Gugler Str. 34, Schaftlach, Tel. 08021/280; TUI-ReiseCenter, Ludwig-Thoma-Str. 9, Rottach-Egern, 08022/24034; Marien Apotheke, Tegernseer Str. 1, Holzkirchen, 08024/92727; ToscAnna, August-Moralt-Str. 13, Bad Tölz, 08041/794094; Das Gelbe Blatt, Stadtplatz 12, Miesbach, 08025/709811; Klaunig Optik, Dorfplatz, Dürnbach, 08022/76465; KKB-Team 08021/425

Trio RISCANT – "Theaterlieder von Ulrike Dissmann"
- Isabelle Schreiber, Ramon Bessel, Christoph Hirschauer

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Drei junge Schauspieler - musikalische Komödianten - komödiantische Musiker, sind in Sprache und Ausdruck an den großen Klassikern geschult.

In ihrem aktuellen Programm "Das muss einmal gesungen werden" begibt sich das Trio auf die Spur des ewig Menschlichen - Allzumenschlichen. Es fühlt den Großmeistern der klassischen Komödie erfrischend respektlos auf den Zahn und gibt zu deren zeitlos gültigen Meisterwerken seine ganz eigenen, zwar sehr heutigen, aber dennoch ebenso zeitlos gültigen musikalischen Kommentare ab.

Die Theaterlieder aus der Feder von Ulrike Dissmann sind "witzig, aber kein Kabarett, poetisch aber mit Augenzwinkern, amüsant und dennoch tiefgründig." (Süddeutsche Zeitung) Ihre Texte und Lieder sind von verblüffender Bandbreite. Sie klagen an ohne zu beschuldigen, verspotten ohne auszulachen, berühren ohne Sentimentalität und plädieren in den meisten Fällen für mildernde Umstände.

Die drei jungen Künstler mit ihrer charmanten Mischung aus entspannter Souveränität und jugendlicher Begeisterung überzeugen durch zwanglose Leichtigkeit. Ihre Texte und Lieder hinterlassen durch ihre poetische Wahrheit einen tiefen Eindruck, der noch weit über den Abend der Vorstellung hinaus wirkt.

Die Presse schreibt: 
“Schöne Töne und starke Worte.”                  (Süddeutsche Zeitung)

“Das Trio führte gut gelaunt und mit Wortwitz durch den Abend. Die leichtfüßigen Lieder transportieren gute Laune, aber auch immer eine darunter liegende Wahrheit.” (Münchner Merkur)

“Das Ensemble verwandelte das Foyer des Stadttheaters zum Tempel der Heiterkeit.” (Augsburger Allgemeine)

“Das Publikum war begeistert, beim Applaus hielt es niemanden mehr auf seinem Sitzplatz.” (Ansbacher WochenZeitung)

“Es war atemberaubend, mit welcher Intensität, Freude und Ausdruckskraft das Ensemble spielte." (Schwabmünchner Allgemeine)

“Ihr komödiantisches Talent ließ den Funken schnell überspringen und sorgte am Ende für stehende Ovationen." (Fränkische Landeszeitung)

Unterbiberger Hofmusik  -  Bavarian meets Jazz – und umgekehrt
- Das Familienunternehmen: Irene Himpsl (acc), Franz Josef Himpsl (tr), Xaver Himpsl (tr), Ludwig Himpsl (hrn), Kathrin Pechlof (hrp), Herbert Hornig (tb), Erwin Gregg (trb)                                                         www.unterbiberger.de

Die Unterbiberger Hofmusik spielt „bayerisch international“, da klingt nichts fad oder altbacken, die enorme Virtuosität des Ensembles, seine weit gefächerte Interessenlage und die Einbeziehung verschiedener Gastsolisten an Oud, Trompeten, Posaunen und Bugle macht ihre Musik zu einem frischen, fröhlichen Erlebnis.

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Blasmusik auf ragazzi, wo sonst nur progressiven Klängen und der Avantgarde gefrönt wird? Ganz einfach: Das Ensemble Unterbiberger Hofmusik ist ungemein mutig und fortschrittlich, wie es die geliebte komplexe, wilde Rockmusik nicht mehr sein könnte. Auf ihrem Gebiet. Was die Unterbiberger Hofmusik macht, klingt wie die Rehabilitation eines ganzes Musikstiles – der deutschen Volksmusik, die durch schreckliche Schlagerisierung und schwer konservative Auslebung immer mehr im eigenen Saft schmort, sich gegen Einflüsse von außen vermauert, abschottet. Aber es gibt die Unterbiberger Hofmusik, und die sind gewiss nicht allein mit ihrem Anliegen, bayrische Blasmusik nicht nur am Leben zu erhalten, sondern zu erneuern, neue Lieder im alten Stil zu schreiben, Jazz und andere virtuose Musik darin zuzulassen, Neues einzubringen, was aus aller Welt auch in bayrische Abgeschiedenheit schwappt, (wie vielleicht an abgelegene vorpommersche Boddenküsten mit altersschwachen, windschiefen Fachwerkscheunen).

Die Unterbiberger Hofmusik mischt seit über einem Jahrzehnt echte Volksmusik und hochkarätigen Jazz.

„Manchmal dauern Reisen um die Welt 80 Tage, manchmal nur wenige Minuten“ schreibt Marcus Woelfle über die neue CD der Unterbiberger Hofmusik „Made in Germany“. Auf dieser CD überschreiten die Unterbiberger die Grenzen ihrer Musik, und gehen noch weit über die Kombination aus Jazz und Volksmusik hinaus. Zum ersten Mal nehmen sie auch Einflüsse der türkischen Musik in ihr Repertoire auf. Auch Klänge aus dem Balkan mischen sie dazu und erweitern damit ihren Klanghorizont.

Die Stücke sind bayrische Blasmusik, und bleiben das auch in ihrer Verbindung mit Weltmusik und Jazz, mit lebhaften, ausgeflippten Trompetensoli, rasanten Unisonoläufen und einer Melodik, die in der konservativen Auslegung der bajuwarischen Blasmusik so nicht möglich ist.

Gastsolist Matthias Schriefl                                                                       www.myspace.com/matthiasschriefl

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Er stammt aus dem Allgäu und studierte von 2000-2005 an der Musikhochschule Köln bei Andy Haderer, danach verbrachte er ein Studienjahr in Amsterdam.

Schriefl erhielt als Solist sowie als Komponist und Bandleader zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt er 2006 mit dem WDR-Jazzpreis für Improvisation gewürdigt. Gegenwärtig betreut Schriefl in Köln verschiedene Projekte und organisiert die Live-Jazz-Reihe “Jazz-O-Rama”. Außerdem tourte Schriefl 2007 mit seiner Band Shreefpunk durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Estland, England, Italien, Mexiko und Australien.

Schriefl spielte mit zahlreichen weiteren international renommierten Musikern wie: Peter Brötzmann, Bill Dobbins, Dusko Goykovich, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination&Brass, Daniel Humair, Rick Kiefer, Lee Konitz, Joachim Kühn, Nils Landgren, Emil Mangelsdorff, Charlie Mariano, Adrian Mears, Don Menza, Dick Oatts, Claudio Roditi, Bobby Shew, Alan Skidmore, Markus Stockhausen,  Connection Latina, New York Voices, NDR und HR Radio Big Bands…

Für Matthias gibt es so gut wie keinen Moment ohne die Trompete, schon gar nicht ohne Musik. Ist auch schwierig wenn man bis zu 250 Konzerte im Jahr spielt, da bleibt keine freie Minute.

Pressestimmen zum aktuellen Programm:
„Fesselnder Sündenfall“ am Kyberg – Glutvolle Globetrotter-Blasmusik mit dem Feeling des bayerischen Alpenpanoramas, das schafft nur die Unterbiberger Hofmusik.                             (9.11.2011 Münchner Merkur)

„Trachten-Jazz oder eher Tradi-Mix?“ „Die Unterbiberger Hofmusik eröffnet am Wochenende offiziell das Blechbläserfestival ‚Sauerland-Herbst’. Wie weltoffen bajuwarische Klänge sein können…..“          (25.10.2011 Westfalenpost)

„Im ausverkauften Theater Fraunhofer zeigen die Unterbiberger eindringlich, warum und wie die bayerische Volksmusik Grundlage und Heimat verschiedenster musikalischer Ausflüge bleiben kann. Das ist nicht schwer, wenn es gut gespielt ist, und das ist es. Man muss Landlern, Polkas und Walzern keine Crossover-Gewalt antun, um in Jazz, Blues, Mardigras – nein, nicht auszubrechen – sondern hinein zu finden. Das führen die Unterbiberger meisterlich vor. Der Kern der Gruppe erweist sich in einem sehr wohltemperierten, kultivierten Blech. (6.1.2011 Kultur Vollzug)“

siehe auch unter:
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/unterbiberger-hofmusik104.html