08.04.2015 - Musik & Musik & Musik

zweiteiliger Musik-Event mit

genialer Gitarren-Blues mit "Hans Theessink"

Rock und Pop aus den 60'er und 70'er Jahren und "Big Bad Wolf"

in der Turnhalle Waakirchen
Einlass: 18:30 Uhr - Beginn: 20:30 Uhr
mit bewährter Bewirtung durch den SV Waakirchen-Marienstein
 
Eintritt: 19,50 € (VVK),  22,00 € (Ak)
 
Kartenvorverkauf:
Waakirchen:    Schreibwaren Schletzbaum, Schaftlacher Str. 8, Tel. 08021/505455
Schaftlach:      Lotto/Toto, Annelies Wagner, Alex-Gugler Str. 34, Tel. 08021/280
Miesbach:       Das Gelbe Blatt, Stadtplatz 12, 08025/70980
Dürnbach:       Klaunig Optik, Dorfplatz, 08022/76465
KKB-Team:    H. & R. Eder, 08021/425
 
 
 

Hans Theessink

Nach mehr als 7000 Konzerten und 40 Jahren „on the road” ist HANS THEESSINK eine wohlgeliebte und hochverehrte Institution in Sachen Blues- und Rootsmusik. Mit seiner sonoren Stimme, seinem unverkennbaren Gitarrenstil und seinem lässigen Groove ist Hans Theessink weltweit gefragt – er spielt an die 200 Konzerte im Jahr und ist immer ein Garant für niveauvolle Blues- und Rootsmusik. Bereits vom ersten Ton an spielt Hans eine Musik, die den Kontakt mit dem Publikum sucht. Er versteht sich auf die hohe Kunst, Hörer und Musik zusammen zu führen. Seine Konzerte sind insofern immer auch Abende zu Ehren und Freude des Publikums.

Auf Tourneen durch Europa, Nord-Amerika, Asien, Neuseeland und Australien begeistert er Publikum und Musikerkollegen. Kein Wunder, dass die US Bluespresse den 1948 im niederländischen Enschede geborenen, heutigen Wahlwiener als einen „internationalen Bluesschatz” bezeichnet. Dabei ist ihm die Wertschätzung von Musikerkollegen gewiss. So ist die Gästeliste bei seinen Aufnahmen prominent besetzt und reicht von der C&W-Ikone Dolly Parton über Folk-Größen wie Arlo Guthrie, Donovan und Derroll Adams oder Funk-Legenden wie Maceo Parker und Pee Wee Ellis hin zu großartigen Blues- und Jazzkünstlern wie den Holmes Brothers, Charles Brown und Terry Evans. Österreichische Jazz-Virtuosen wie Wolfgang Puschnig spielen ebenso mit ihm zusammen wie Tex-Mex-Akkordeonisten Flaco Jimenez und afrikanische Chöre. Dass der legendäre Bo Diddley ihn als einen „höllisch guten Gitarristen“ lobte, macht nur einen Teil der weltweiten Anerkennung aus. Sie gilt auch einem Songwriter, der in seinen Liedern das humane Engagement ernst nimmt und angesichts der jüngeren Katastrophengeschichte der Menschen nicht Herz und Hirn verschließt.

Unterstützt von hervorragenden Musikern hat er mehr als 30 Alben, ein Songbuch und eine DVD veröffentlicht. Begeisterte Kritiken, Preise und Nominierungen würdigten immer wieder die hohe Qualität seines Werks. “Live in Concert – A Blues & Roots Revue“ im Jahr 2005 vom deutschen Magazin „Bluesnews“ und vom österreichischen „Concerto“-Magazin zur besten DVD des Jahres 2005 gekürt. Anlässlich seines legendären Konzertes 2008 im Wiener Metropol zu seinem 60. Geburtstag hat er die Doppel-CD „Birthday Bash“ mit Duetten musikalischer Freunde wie u.a. Donovan, Schiffkowitz, Jack Clement, Lukas Resetarits veröffentlicht. Dieses Album wählten die Leser des österreichischen Musikmagazins „Concerto“ zum Poll-Gewinner in der Kategorie „Bestes Album Blues & Roots“. Eine Ehrung, die ihm die Leser des Magazins schon mehrmals erwiesen hatten.

Der internationalen Anerkennung mag man sich in Wien nicht verschließen. Schon im Jahr 2001 würdigte die Stadt Wien seine Qualitäten. Sie verlieh ihm den „Goldenen Rathausmann“ für seine Verdienste als musikalischer Botschafter. Im April 2011 wird ihm die Ehre zuteil, mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Stadt Wien ausgezeichnet zu werden. Keine Frage, dass Hans Theessink diese Ehrung mit noch mehr Qualitätsmusik beantworten wird.

So zeigt ihn sein aktuelles Projekt „Jedermann Remixed“ im Zusammenhang mit dem spätmittelalterlichen Mysterienspiel „Elckerlyc“, das im deutschsprachigen Raum als „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal für die moderne Theaterbühne neu erschlossen wurde. Er nimmt die grundlegenden Themen des Theaterstücks auf – Gier, Geld, Tod und Teufel -, und stellt ihnen eigene Songs, vornehmlich aber die von den Rolling Stones, Tom Waits, Curtis Mayfield oder Hank Williams zur Seite. Dass die Songs dieser Großmeister dem typischen Theessink-Approach unterzogen werden, versteht sich und macht dieses Album mit überwiegenden Fremdkompositionen zu einer willkommenen Ergänzung seiner Diskografie. Sie wird mittlerweile zudem durch seine Autobiografie „Big Bill’s Guitar“ (Echomedia-Verlag, Wien) ergänzt, die in lockerer Gesprächsform mit Co-Autor Dietmar Hoscher wichtige Stationen seines Lebens Revue passieren lässt. Das Publikum hat so die wunderbare Gelegenheit, an seinen Begegnungen mit Musikern wie Donovan, Bo Diddey oder Townes Van Zandt und seinem Denken teilhaben zu können. Die Erfolgsgeschichte mit Qualitätsanspruch geht weiter …             (Harald Justin, 2011.08.15.)


Die Presse schreibt über Hans Theessink:

„ONE HELLUVA GUITARPLAYER“ (Bo Diddley)

„Theessink is the real deal, simply a blues master who is as good as it gets on every level“. (thecountryblues.com, USA)

„Theessink ist ein Meister des Understatements und er brilliert als Gitarrist; sein Spiel schafft Räume, er spielt nur wenige Töne. Aber die sitzen!“ (Akustik Gitarre, D)

 

Big Bad Wolf 

Rock und Pop der 60er und 70er, West-Coast Rock, Rock’n Roll, Country Rock

"Seit Jahren gehört die süddeutsche Band um Kult-Frontman Pete Hirschheiter zum Flaggschiff der stark belebten Retro-Szene. Aufgewachsen mit dem Sound der 60er und 70er erlebten die Wölfe den Wandel der internationalen Kultur- und Musikszene hautnah mit und mischen daraus heute einen Live-Cocktail, dessen Zutaten so einfach wie effektiv sind: Hits und Songs, die jeder kennt, aber keiner erwartet. Und die kommen so unverfälscht und authentisch daher, dass dem Zuhörer schnell klar ist: DIE können Musik! Der Sound der Beatles, der Kinks, der Easybeats, der Eagles - um nur einige zu nennen - wurde zum Symbol einer globalen musikalischen Rebellion. Scheinbar mühelos gelingt es den sechs Musikern von BIG BAD WOLF, die Magie von damals wieder aufleben zu lassen. Und das kommt an in einem Zeitalter des Sterilen und Austauschbaren. Kein Wunder also, dass die Band bei ihren Konzerten die Zuhörer in Hochstimmung versetzt, denn hier wird die Musik mit der Hand gemacht - und die fährt ins Ohr und in die Beine.